Rückblick auf das Fotojahr 2011
Es war wettertechnisch ein sehr durchwachsenes Jahr, mit viel Schnee und Frost zum Jahresanfang. Zu dieser Zeit war es ein Muss, die Winterfütterung auf Hochtouren laufen zu lassen. Eine schwere Zeit für alle Mäuse- und Fischfänger. Zugefrorene Seen und eine wochenlang geschlossene Schneedecke forderten den Tieren die letzten Reserven ab! Im folgenden Hochwasser, fanden dann allerdings die Moorfrösche ideale Voraussetzung für ihre Hochzeit und entsprechend groß war ihre Anzahl. Das wasserreiche Frühjahr bot auch den Eisvögeln ideale Bedingungen für bis zu 3 Bruten und deren Aufzucht. Ein persönliches Highlight war die Eisvogelbalz und Paarung einmal hautnah erleben zu können. Es folgten ein durchwachsener Sommer, dem ich auf Nordseeinsel Texel einige schöne Momente und Beobachtungen abgewinnen konnte. Ein Insektenjahr war es definitiv nicht, nur wenige Beobachtungen und Aufnahmen kamen zustande. Im viel zu trockenen Herbst boten sich dann doch noch einige aufregende Szenen während der Dam- und Rothirsch Brunft. Es gab auch wieder einige Treffen und gemeinsame Aktionen mit befreundeten Naturfotografen, die immer ein Höhepunkt im Laufe eines Fotojahres sind. Ich bedanke mich dafür recht herzlich. Nun bin ich auf 2012 gespannt, einige Projekte stehen an und lassen es sicher erfolgreich und interessant werden. Ich wünsche allen Naturfreunden interessante Beobachtungen, schöne Erlebnisse und viele gute Motive.
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Tiere des Jahres 2012
Insekt des Jahres 2012: Hirschkäfer Hornschröter, Feuerschröter, Donnergugi- der Hirschkäfer hat viele Namen und ist einer der auffälligsten Käfer in Europa. Sie sind außergewöhnlich groß und tragen kleine "Geweihe". Sie ernähren sich von schmackhaftem Baumsaft, für den zur Not mit den Oberkieferwerkzeugen Rinde aufgebissen wird. Der Hirschkäfer wurde als "stark gefährdet" eingestuft, weil die meisten Wälder von Totholz befreit werden dieses aber den nötigen Lebensraum für die Larven des Käfers bietet. Intelligent, geschickt und ein geselliges Tier: Die Dohle ist einer der kleinsten Rabenvögel in Europa und leicht von den anderen schwarzen Vögeln zu unterscheiden. Sie hat um den Kopf und um den Hals herum ein graues Gefieder und hellblaue Augen. Zum Vogel des Jahres wurde sie gekührt, weil sie immer weniger Nistplätze findet und in einigen Bundesländern bereits auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten steht.
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