Projekt "Die Elbe" für die ARD Naturfilmreihe "Erlebnis Erde"
Wer quakt denn da
Es gibt viele verschiedene Frösche und Kröten, kleine und große, bunte und einfarbige. Auch die Auenwälder und Wiesen an der Mittelelbe, können eine große Artenvielfalt an Lurchen bieten. Nach der lautstarken Krötenbalz, nach blauen Moorfröschen und dem "wok, wok, wok" der Knoblauchkröten, buhlen nun die Laubfrösche um ihre Weibchen. Ein nächtliches und stimmgewaltiges Konzert der Extraklasse. Die Wanderung zu den Laichplätzen ist abgeschlossen und bald werden aus Kaulquappen die nächsten Generationen Frösche und Kröten an Land gehen. |
Vögel zwitschern uns in den Frühling
Es ist ein schönes Gefühl, morgens aufzuwachen, und die Vögel singen zu hören. Ob im Park, im Wald oder im eigenen Garten, Vogelgezwitscher wo man hin hört. Jetzt wenn die Sonne wieder länger scheint, werden Hormone gebildet, und die Vögel fangen an zu Balzen und zwitschern drauflos. Die Vögel singen um die Wette, manche auch mitten in der Nacht. Es scheint, als hätte jeder Vogel seine eigene Sprache. Unsere heimischen Singvögel beginnen mit ihren Brutvorbereitungen und die Rückkehrer aus den Überwinterungsgebieten schließen sich an! Hören sie zu und genießen sie die Sänger. |
Tiere des Jahres 2012
Insekt des Jahres 2012: Hirschkäfer Hornschröter, Feuerschröter, Donnergugi- der Hirschkäfer hat viele Namen und ist einer der auffälligsten Käfer in Europa. Sie sind außergewöhnlich groß und tragen kleine "Geweihe". Sie ernähren sich von schmackhaftem Baumsaft, für den zur Not mit den Oberkieferwerkzeugen Rinde aufgebissen wird. Der Hirschkäfer wurde als "stark gefährdet" eingestuft, weil die meisten Wälder von Totholz befreit werden dieses aber den nötigen Lebensraum für die Larven des Käfers bietet. Intelligent, geschickt und ein geselliges Tier: Die Dohle ist einer der kleinsten Rabenvögel in Europa und leicht von den anderen schwarzen Vögeln zu unterscheiden. Sie hat um den Kopf und um den Hals herum ein graues Gefieder und hellblaue Augen. Zum Vogel des Jahres wurde sie gekührt, weil sie immer weniger Nistplätze findet und in einigen Bundesländern bereits auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten steht.
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